HARRY MULISCH: TROJA AN DER ELBE
Es ist ein beeindruckender Roman über die Zerstörung Dresdens: „Das Steinerne Brautbett“ (1959) vom niederländischen Autor Harry Mulisch. 1956 reist der Amerikaner Norman Corinth zu einem Kongreß in das zerstörte Dresden. Ihm begegnet eine Stadt der Kontraste, gefangen zwischen dem Trauma des Krieges und dem Fortschrittsglauben des Sozialismus, zwischen Ruinen, Neubauten und der Rückkehr der verschollenen Kunstwerke aus Rußland. 50 Jahre später machen wir uns auf die Suche nach dem Dresden der Nachkriegszeit, folgen den Etappen des Romans und begeben uns dabei auch auf die Route von Harry Mulisch, der für seine Recherche 1956 nach Dresden gekommen war.
Route:
Der Rundgang führt uns durch die Innenstadt, entlang der Brühlschen Terrasse und dem Neumarkt, den Mulisch noch mit der Ruine der Frauenkirche kannte. Vom unzerstörten Fürstenzug geht es zum Theaterplatz, wo der Autor 1956 die damals wiedereröffnete Gemäldegalerie besuchte. Zu empfehlen: Kombination mit Gemäldegalerie Alte Meister.
Preis 115,- Euro (inkl. Infomaterial, Dauer: 2 Stunden)